Was ist eine Nachtspeicherheizung?

Eine Nachtspeicherheizung (wird auch als elektrische Speicherheizung oder Niedertarif-Speicherheizung bezeichnet) speichert, so wie es der Name schon sagt, nachts in den sogenannten Schwachlastzeiten Strom – wenn dieser günstiger als am Tag ist (Nachtstrom).

Stellen Sie sich diesen elektrischen Ofen deshalb wie eine große Batterie vor, die nachts geladen wird. Tagsüber wird dann die Raumluft durch die Heizelemente des Geräts geführt und wiederum so stark erhitzt, dass diese dann über Lüfter in den Raum wieder abgegeben werden kann.

Nachtspeicherheizung
 

Nachtspeicherheizungen wurden ab den 50er Jahren in vielen Häusern als „saubere“ Alternative zu den „dreckigen“ Kohleöfen verbaut. Außerdem war der Einbau eines Nachtspeichersystems im Vergleich zu einer Heizölheizung mit deutlich weniger Platzaufwand verbunden. Sogar großflächige Werbung und Förderprogramme des Staats förderten damals den Umstieg auf Nachtspeicherheizungen.

Heutzutage sind moderne Nachtspeicherheizungen eine echte wirtschaftliche Alternative, da diese schnell und einfach zu installieren und vor allem wartungsarmer (keine Wartung der Therme, kein Schornsteinfeger, etc.) als andere Heizungen sind.