Was ist der Unterschied zwischen getrennter und gemeinsamer Messung von Heizstrom?

Stromzähler für Heizstrom gibt es als Eintarifzähler (Stromzähler ist mit nur einem Zählwerk ausgestattet) sowie als Doppeltarifzähler (Stromzähler ist mit zwei Zählwerken ausgestattet). Diese Stromzähler mit zwei Zählwerken werden in der Regel bei Nachtspeicherheizungen eingesetzt, damit hier zum Tag- und Nachttarif abgerechnet werden kann.

Getrennte Messung:

In der Regel wird der Verbrauch des Heizstroms (Nachtspeicherheizung bzw. Wärmepumpe) mit einem separatem Stromzähler gemessen. Ein weiterer Zähler misst dann den normalen Haushaltsstrom. Dies sieht in der Regel so aus:
getrennte_messung

 

Gemeinsame Messung:

Hier erfolgt die Messung mit nur einem Stromzähler, der auf jeden Fall ein Doppeltarifzähler ist. Das Ganze sieht wie folgt aus:
doppeltarifzaehler

 

Wichtige Information:
Sowohl der Zähler für Heizstrom als auch der Zähler für Haushaltsstrom werden in der Regel als getrennte Abnahmestellen geführt und können somit von zwei unterschiedlichen Stromanbietern beliefert werden. Das bedeutet für Sie, dass Sie sich ohne Mehraufwand den besten Anbieter auswählen können, da Sie für jeden Stromzähler folglich auch eine separate Abrechnung erhalten.

Nach einen Anbieterwechsel bleibt der Stromzähler (sowie natürlich die Leitungen) im Besitz des örtlichen Netzbetreibers. Das hat für Sie den Vorteil, dass Wartungsarbeiten oder Störungen problemlos regional erledigt werden.